Mai 2026: Narkosemonitoring

Eine Narkose ist immer eine Herausforderung. Auch für Routineoperationen gilt, dass es immer ein normales Narkoserisiko gibt. Dies liegt bei gesunden Tieren zwischen 0,05 % bis 0,11%. Was heißt das genau? Ein Patient von 2000 hat in der Narkose Probleme und verstirbt. Bei kranken Tieren liegt dieses Risiko natürlich höher und auch anatomische Veränderungen können das Narkoserisiko negativ beeinflussen (kurzköpfige Hunderassen z.B. französische Bulldogge). Damit eine Narkose problemlos abläuft, sollten Erkrankungen ausgeschlossen werden. Eine Blutuntersuchung hilft, um die Organfunktionen zu überprüfen und evtl. Blutarmut oder Entzündungen auszuschließen.

Während der Narkose muss der Herzschlag und die Atemfunktion kontrolliert werden. Um eine konstante Überwachung zu gewährleisten, kann ein Monitoring angeschlossen werden.

Bei diesem Monitoring wird ein EKG angeschlossen, die Herzfrequenz, die Sauerstoffsättigung, Blutdruck sowie die innere Körpertemperatur gemessen. Bei Abweichungen ertönt ein Alarmsignal, so dass schnell agiert werden kann.

Damit die Patienten nicht auskühlen, kommen sie auf ein Wärmebett. Je nach Sauerstoffsättigung bekommen sie auch Sauerstoff zugeführt. Natürlich ersetzt ein Monitor nicht die menschliche Überwachung. Gerade die Einschlaf- und Aufwachphasen können noch zusätzliche Probleme machen. Aus diesem Grund werden unsere Patienten dabei intensiv begleitet.

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