September 2026: Zahnresorptionen beim Hund

Bei der Katze sind resorptive Läsionen bei den Zähnen als FORL Typ 1 und Typ 2 bekannt. Je nach Studie und je nach Alter der Katzen wird von einem Aufkommen von 50 bis 75 % in der Population berichtet. Häufig wird die Erkrankung nicht diagnostiziert, weil im Zuge der Zahnsanierung auf das dentale Röntgen verzichtet wird.

Auch beim Hund kommen resorptive Läsionen vor, wenn auch deutlich seltener. Bekannt sind sie als CORL –Canine Odontoclastic Resorptive Lesion.

Es wird aus bisher unbekannten Gründen Zahnsubstanz abgebaut. Dadurch liegen dann Nerven frei und führen zu Schmerzen. Häufig ist die Erkrankung nur durch dentale Röntgenaufnahmen sichtbar. Betroffene Zähne müssen extrahiert werden, was nicht immer einfach ist. Anschließend müssen die Extraktionswunden vernäht werden. Der Patient benötigt auf jeden Fall eine gute Analgesie (Schmerzmittelgabe).

Auf den Bildern ist einmal ein Blick in die Maulhöhle eines vermeintlich gesunden Gebisses zu sehen und danach der Röntgenbefund der Zähne. Deutlich sichtbar ist der Verlust von Wurzelsubstanz der beiden Zähne. Auch die Linie des Alveolarspaltes ist nicht mehr nachzuvollziehen.

Symptome können übler Mundgeruch sein. Weiterhin sind Schmerzen beim Kauen oder einseitiges Kauen oder Speicheln möglich. Manchmal sind die Hunde auch berührungsempfindlich.

Haben Sie Fragen dazu? Dann sprechen Sie uns an!